Die 1a-Klasse in der Alpenschule Westendorf

Vom 6.- 8. Oktober verbrachten wir, die 24 Schülerinnen und Schüler der 1a-Klasse, spannende und erlebnisreiche Tage am Salvenberg, der zu Westendorf gehört. Wir wohnten bei "unseren" Biobauern auf den Höfen Nieding, Örgen und Rothen  und fühlten uns gleich heimisch.Wir durften beim  Füttern der Tiere im Stall helfen und  freuten uns über selbstgemachtes Brot, Butter, Marmelade, Honig und Joghurt zum Frühstück. Gut gestärkt ging es zur Alpenschule, wo wir viel Neues dazulernten:

  • Wir besuchten den 434 Jahre alten Thumerhof, wo uns Bäurin Christine durch Haus und Scheune führte und uns mit allerlei alten Gerätschaften vertraut machte. Höhepunkte waren das "Verkleiden" mit Dirndl und Lederhose und eine zünftige Heuschlacht. Auch das Stelzengehen konnten wir ausprobieren.
  • Bäurin Tini zeigte uns am nächsten Tag auf ihrem Hof das "Kasn" und die Herstellung von Joghurt. Eifrig rührten wir in den Töpfen und ließen uns die Käsejause, die durch Wissen "verdient" werden musste, gut schmecken.
  • Louisa schließlich lehrte uns, Wildkräuter zu erkennen, die für die Küche verwendet werden dürfen. Eifrig sammelten wir Löwenzahn, Breitwegerich u.a., die wir dann zu Kräutersalz und Kräutertopfen verarbeiteten. Auf dem selbstgebackenen Brot von Köchin Elfriede schmeckte der Topfen einfach köstlich. Mmmmh!
  • Auch unser Theatertalent durften wir beweisen, als wir auf der "Höferunde" unseren jeweiligen "Heimathof" vorstellten.
  • Wir schnitzten Klanghölzer, erfuhren Wissenswertes über Lawinen und hielten unsere Eindrücke im Alpenschule-Tagebuch fest.
  • Ein Höhepunkt war das Lagerfeuer am zweiten Abend. Dr. Sepp Ziepl,der Gründer der Alpenschule, der  es sich trotz seiner 88(!) Jahre  nicht nehmen ließ, uns persönlich zu begrüßen, versüßte unseren Aufenthalt im wahrsten Sinne des Wortes mit Mozartkugeln.  Wir sagten ihm musikalisch mit einem zünftigen "Liadl", begleitet von Angela auf der Gitarre, Dankeschön, worüber er sich besonders freute.

Auch Spaß und Spiel kamen nicht zu kurz, doch leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei und wir mussten - reich an neuen Erfahrungen und vielfältigen Eindrücken - die Heimreise antreten.